
Eine der wichtigsten Komponenten des HTPC ist sicherlich das Mainboard. Eine geeignete Auswahl ist wie immer von den Wünschen und Anforderungen des Benutzers abhängig. Es gibt Mainboards mit Firewire, Serial ATA usw.
Für den Wohnzimmer-PC stehen daneben aber meist andere Kriterien im Vordergrund. Kriterien für die Mainboardauswahl sind hierbei meist Abwärme, Lärmentwicklung und Ruhezustand.
Abwärme:
Der größte Wärmeproduzent ist immer noch die CPU. Neuere Stromspartechniken oder der Einzug von mobile Prozessoren verringern das Problem. Abwärme wird jedoch immer ein Problem bleiben.
Will man den Prozessor sogar passiv kühlen dann ist Abwärmevermeidung oberstes Ziel. Dies kann durch die Auswahl eines geeigneten Prozessors erfolgen (nicht mehr Leistung als man braucht und mit integrierten Stromsparoptionen) und/oder durch das so genannte underclocking bzw. undervolting.
Beim Underclocking wird eine CPU mit einer geringeren Taktrate aber vor allem mit einer geringeren CPU Spannung betrieben. Während mittlerweile viele Mainboards overclocking Features bieten, sind nicht immer alle Mainboards in der Lage, die CPU Spannung (Vcore) gleich tief abzusenken (undervolting – AMD64 und Undervoltable Mainboards). Auch werden viele der neuere Chipsätze mittlerweile so warm so das auch hier darauf zu achten ist wie diese gekühlt werden können.
Lärm:
Die meisten Mainboards und vor allem die neueren Mainboards (bedingt durch die neuen Chipsätze) besitzen aktiv gekühlte North- bzw. Southbridges. Der dabei eingesetzte kleine und meist schnell drehende Lüfter ist meist qualitativ nicht hochwertig und erzeugt durch seine schnelle Drehzahl eine unangenehme Lärmkulisse. Man sollte also darauf achten ein passiv gekühltes Board zu kaufen oder eines das man leicht nachträglich umrüsten kann.
